Urlaubsregion Erzgebirge


Das Erzgebirge liegt im Süden von Sachsen. Es liegt im Erzgebirgskreis, sowie in Teilen des Landkreises Mittelsachsen, Landkreis Osterzgebirge-Sächsische Schweiz, sowie im Norden der Tschechischen Landkreise Karlsbad (Karlovy Vary) und Aussig (Ústí nad Labem).

Unteres Erzgebirge
wird der nördliche Teil des Erzgebirges bezeichnet, südlich der Großstädte Zwickau, Chemnitz und südwestlich von Dresden. Die Hügellandschaft erreicht höhen von 250m – 500m ü.NN und wird von den Flüssen Zwickauer Mulde, Zschopau, sowie der Freiberger Mulde durchschnitten. Auf den Höhenrücken, die vom Süden her im Unteren Erzgebirge auslaufen, liegen große Städte, wie Freiberg, Brand-Erbisdorf und Stollberg.

Osterzgebirge
schliesst sich westlich der Elbe/Elbsandsteingebirge an. Während die nordöstlichsten Städte, wie Dippoldiswalde und Glashütte von Bergen von bis zu 500m umgeben sind, reicht das Gebiet im Süden, rund um die Wintersportgebiete Holzhau und Altenberg an den Erzgebirgskamm heran, mit einer Höhe von bis zu 900m.

Mittleres Erzgebirge
erstreckt sich vom Unteren Flöha- Zschopautal bei Augustusburg, über Zschopau, Marienberg bis in das Spielzeugland mit Seiffen und Olbernhau. An der Grenze zum Böhmischen Erzgebirge erreichen die Berge über 800m Höhe.

Oberes Erzgebirge
ist geprägt von hohen, markanten Bergen. Darunter der höchste Berg Sachsens: der 1215m hohe Fichtelberg in Oberwiesenthal. Weitere markante Berge sind: der Bärenstein und der Pöhlberg bei Annaberg-Buchholz.

Westerzgebirge

schließt sich westlich von Oberes Erzgebirge und Mittleres Erzgebirge an. Es geht im Westen in das Vogtland über. Die Grenze zwischen Vogtlandkreis und Erzgebirgskreis bildet auch die geografisch Abgrenzung. 

Böhmisches Erzgebirge
wird der Teil des Erzgebirges genannt, der sich auf dem Gebiet der Tschechischen Republik befindet. Die Region ist geprägt durch den Steilabfall des Erzgebirges hinunter zum Nordböhmischen Becken mit dem Egertalgraben. Im Vergleich zu den sächsischen Erzgebirgsregionen ist es ein völlig anderer Landschaftstyp, gekennzeichnet von großen Höhenunterschieden. Unterhalb des Erzgebirgskammes herrscht auch ein niederschlagsärmeres und wärmeres Klima.

Das Erzgebirge hat eine reiche, über 800jährige Bergbautradition. In unterirdischen Bergwerken wurden Erze wie Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und Zinn abgebaut. Viele dieser Bergwerke sind erhalten geblieben und stehen für Besucher offen. Auf den Spuren der Bergmänner geht es zumeist durch enge Gänge tief in den Berg hinein. Zu entdecken gibt es Mineralien, historische Förderanlagen und Abbaugeräte, sowie die ein oder andere Bergmannsgeschichte. Kein Besucherbergwerk gleicht dem anderen.

Und wenn nach diesen Einblicken in die innerirdischen Schatzkammern noch etwas die Neugier des Besuchers reizen kann, dann wohl nur die erzenen Schätze selbst, denen das Erzgebirge seinen Reichtum, seinen schmückenden Beinamen und seine wirtschaftliche Bedeutung verdankt.

Hinter den Scheiben der Glasvitrinen der Bergwerksmuseen flimmert und glitzert es. Da liegen Goldkörner und Zinngraupen, wie sie die Schatzsucher im Mittelalter aus dem Sand der Bäche schürften, daneben Eisenerze und das kostbare Silber, das launische Silber, das Städte entstehen und vergehen ließ. Aber das glänzende Wismut, das Kobalt und das den alten Bergmännern so unerwünschte Nickel brauchen sich nicht hinter dem Silber zu verstecken.

Weitere Zeitzeugen der Vergangenheit sind die wunderschönen Schlösser und Burgen des Erzgebirges. Sie ziehen ihre Besucher regelrecht an und führen sie in die alte Zeit zurück.

In zahlreichen Museen des Erzgebirges kann man nicht nur die hochinteressante Geschichte der Region entdecken, sondern auch hautnah miterleben. Mechanische Bergwerkmodelle, voll funktionstüchtige Hammerwerke und die Herstellung der traditionellen Holzkunst sind ein Erlebnis für die ganze Familie

in Sachsen sind derzeit 6 Schmalspurbahnen in Betrieb. Die Hälfte davon dampft durch das Erzgebirge:

  • im Westerzgebirge: die Fichtelbergbahn von Cranzahl nach Oberwiesenthal (21km)
  • im Mittleren Erzgebirge: die Pressnitztalbahn von Steinbach nach Jöhstadt (12km)Mit 1.214,6m ist der Fichtelberg der höchste Berg im sächsischen Erzgebirge.
    An seinem Fuß liegt der bekannte Wintersportort  OberwiesenthalDen Fichtelberg kann man auf verschiedenste Art und Weise erklimmen. Ein wichtiges Verkehrsmittel ist die Fichtelberg-Schwebebahn, die seit 1942 in Betrieb ist. Sechs Minuten dauert eine Fahrt. Natürlich ist der Berg auch mit dem Auto oder Bus befahrbar. Wer es lieber sportlicher mag, kann auch die zahlreichen Wanderwege nutzen und dabei die wunderschöne Landschaft genießen.Der Keilberg befindet sich neben dem Fichtelberg, zwischen Oberwiesenthal, Böhmisch-Wiesenthal (Louèná pod Klínovcem), St. Joachimsthal (Jáchymov) und Gottesgab (Bo�í Dar) auf böhmischen Teritorium.Der Scheibenberg, mit einer Höhe von 807 Metern liegt im oberen Erzgebirge. I

 


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